Retailer Insight – hhv

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In unserem neuesten „Retailer Insight“ stellen wir euch den Berliner Vinyl, Steetwear und Sneaker Retailer hhv.de vor.

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Seit wann gibt es HHV?
Alles begann 2002. Hey, wir haben in diesem Jahr unseren 13. Geburtstag.

Wie kam es zur Gründung?
Gegründet wurde HHV, was ursprünglich für Hip Hop Vinyl steht, von Thomas Ulrich als kleiner Plattenladen in Berlin-Friedrichshain, wo er und viele der ersten Mitarbeiter auch geboren und aufgewachsen sind. Das ist unsere Hood, die wir uns mittlerweile mit ein paar mehr Leuten teilen, als zu unseren Gründungszeiten.

Als Plattensammler fing er irgendwann auch mit dem Tausch und Verkauf von Schallplatten an, was dann so gut lief, dass er 2002 einen kleinen Plattenladen namens Hip Hop Vinyl aufmachte. Von Beginn an gab es jedoch im Unterschied zu anderen Plattenläden eben immer auch schon einen Onlineshop, zu einer Zeit, wo diese noch nicht so allgegenwärtig waren wie heute.

Dann kommen Freunde dazu, die mitarbeiten. Und so wächst der ganze Laden dann auch mit dem Internet. Neben dem Onlineshop haben wir aber auch heute immer noch ein Ladengeschäft und sind auch immer noch in Berlin-Friedrichshain.

Musik war für euch ja immer wichtig. Wie kam es dazu, dass ihr neben eurem Plattenladen dann auch immer mehr Textilien und Sneaker mit ins Angebot aufgenommen habt?
Unsere Wurzeln liegen in der Hip Hop Kultur und in dieser, oder zumindest in unserer Interpretation davon, spielen Sneaker und Mode im Allgemeinen einfach eine wichtige Rolle und dafür haben auch wir uns immer schon interessiert. Zumal allein schon die Sammelleidenschaft Vinyl- und Sneaker-Heads verbindet. Und so kamen dann Stück für Stück immer mehr dieser Produkte in unseren Shop. Da gab es keinen großen Masterplan. Der Shop ist mit uns gewachsen und auch erwachsener geworden.

Welches Modell ist eurer Meinung nach eines DER Schuh der letzten Jahre?
Ein besonderes Highlight war aus unserer Sicht der Mars Yard Shoe aus der Tom Sachs: NIKEcraft Collection. Die Entstehungsgeschichte rund um die Vision des Ausnahmekünstlers Tom Sachs, und die wirklich außergewöhnlichen Materialien machen dieses Projekt zu einer der herausragendsten Kollabos der letzten Jahre. Außerdem faszinieren uns seit jeher Innovationen wie die Flyknit-Technologie von Nike sowie die wegweisenden Ultra Boost Modelle von adidas.

Welcher Musiker müsste eurer Meinung nach einmal einen Schuh designen? Jetzt, wo wir schon Kanye, Jay Z und Pharell haben. Wer sollte mal zum Zuge kommen dürfen?
Action Bronson ist hierfür ein heißer Kandidat. Seine Liebe zum Sneaker, insbesondere zu Asics und New Balance, hat sich sicher schon herumgesprochen.

Wie wichtig ist es euch, auch Kollabos in den Store zu bekommen?
Nach wie vor gehören Kollabos ja zum guten Ton, daher bleiben sie für uns auf jeden Fall weiterhin interessant.

Wie hat sich das Sneaker Business seit eurer Gründung verändert?
Für uns waren Sneakers zu Zeiten unserer Gründung eng mit der Hip Hop Kultur verbunden, weshalb die Verbindung von Vinyl & Sneakers eine gute Symbiose ergab. Heute sind Sneakers nicht mehr nur „Game“, sondern zum Big Business geworden. Sie erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, nicht nur in bestimmten Szenen, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit. Beinahe jeder hat inzwischen mindestens ein Paar im Schuhschrank. Das hat alles seine Vor- und Nachteile. Der Schallplatte ergeht es da ja aktuell sehr ähnlich. Mal sehen, wo das alles noch hinführt. Wir werden jedenfalls auch nach dem Hype noch mit Vinyl und Sneakers am Start sein.

Die Top-Fives aus eurer aktuellen Playlist?
adrian younge – sittin by the radio
knx & anderson .paak – link up
pilskills & nordachse – hippieproll
plusmacher – schuhkarton
mulatu astatke – yegelle tezeta

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