Es begann Ende Oktober 2017 und sollte der größte Sneaker-Hype des Jahres werden: Die Virgil Abloh’sche Kollaboration mit Nike aka Nike The Ten.

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Nike The Ten – Der Hype ist real!

Kurz nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit war der gesamten Szene, unabhängig davon, ob man sie lieben oder hassen würde, klar, dass da etwas Großes auf uns zukommen würde. Stores wurden belagert, Bots programmiert, Plugs abgecheckt und alles dafür getan, dass man an die zehn Schuhe herankommen würde. Egal ob Revealing Pack, bestehend aus dem Air Jordan 1, dem Nike Air Max 90, dem Nike Air Presto, dem Nike Air VaporMax und dem Nike Blazer Mid oder Ghosting Pack mit dem Nike Air Max 97, dem React Hyperdunk, dem Air Force 1, dem Zoom Vaporfly und dem zuletzt und mit Verzögerung veröffentlichten Chuck Taylor All-Star – alle waren sie gefragt wie begehrt. Sneaker-Hunting bekam in der Kürze der Veröffentlichungsspanne eine ganz neue Bedeutung und Sparbücher wurden schneller aufgelöst, als das Internet ihre Liebesbotschaften Richtung Virgil in die Kommentarspalten der Social Media Plattformen tippen konnte.

Und es geht weiter…

Klar war aber auch, dass man es bei dieser erfolgreichen Kooperation nicht belassen würde, zehn Sneaker hin oder her. Man fokussierte sich also darauf, die bereits veröffentlichten Ausarbeitungen und Veränderungen, die Virgil an den bestehenden Silhouetten vornahm, nicht weiter zu denken, sondern lediglich die Colorways zu ändern. Das letzte Update in diesem Rahmen erhält nun der Air Jordan 1, der bereits innerhalb des Nike The Ten Packs die Speerspitze des Hypes war. Nach dem OG Chicago Colorway, folgte der Off-White White und am Samstag nun endlich der UNC. Und auch bei dieser Farbgebung wird es wieder ein Kampf werden, seine Finger an den Schuh zu bekommen… Die Hysterie um Virgil Abloh, Off-White und das Nike The Ten Pack ist also weiterhin in voller Fahrt und bereits zu diesem Zeitpunkt des Jahres 2018 ist es kaum vorstellbar, dass Virgils Arbeit mit Nike nicht auf den Bestenlisten am Ende der Spielzeit erscheinen wird. Hate it or love it.

„Ich war völlig aus dem Häuschen!“

Jemand, der sich vollends der Liebe zum Nike The Ten Pack verschrieben hat, ist Influencer Willy. Der Wahl-Leipziger hat nach kürzester Zeit alle zehn Modelle aus dem ursprünglichen Paket in seine Rotation aufnehmen können, danach aber keineswegs gestoppt und nun eine beachtliche Sammlung an Virgil Ablohs Bastelmodulen angehäuft. Der feuchte Traum eines jeden Hypebeasts. Wir sprachen mit dem sympathischen Sneaker- und Streetwear-Präsentator über das Nike The Ten Pack und den anstehenden Release des Air Jordan 1 UNC.

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„Es gibt keinen der bisherigen Releases, den ich nicht wirklich von Herzen mag und gern anziehe“

Willy, was genau hat dich an der The Ten Kollektion überzeugt, dass du so viel Energie und Geld in die Vollständigkeit deiner Sammlung gesteckt hast?
Ich bin großer Fan von Virgil. Bereits zu Kanye und Been Trill Zeiten mochte ich ihn schon sehr, weil er einfach sehr nahbar, lieb und unendlich kreativ und energiegeladen wirkte, was man auch anhand seiner Klamotten gespürt hat. Als dann Off-White an den Start kam, war ich völlig aus dem Häuschen, habe mir sehr viel gekauft, weil ich die Designs, vor allem mit den großen Backprints feierte. Mittlerweile merkt man, dass es oftmals bei den Kollektionen in die richtig krasse Fashion-Ecke geht, das ist dann eher nicht so meins. Aber als die Kollabo mit Nike angekündigt und an Start gebracht wurde, war es um mich geschehen. Ich habe eben genau auf sowas gehofft, konnte mir nicht ausmalen, wie das in der Umsetzung dann werden sollte und war durch und durch positiv überrascht. Es gibt keinen der bisherigen Releases, den ich nicht wirklich von Herzen mag und gern anziehe. Am meisten feiere ich dabei aktuell den Blazer, einfach weil er der, ich sag mal, tragbarste Schuh aus der ganzen Serie ist. Classy, aber trotzdem modern und neu interpretiert. Den kann man zu so gut wie allem tragen.

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„Geld hat keine Rolle gespielt“

Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass du bei allen Paaren das Glück oder die Schnelligkeit hattest, sie dir im Retail zu holen, oder?
Ja, richtig. Mehr als die Hälfte habe ich ihm Resell geholt, zwei, drei habe ich bei Raffles gewonnen und ein Paar habe ich aber auch geschenkt bekommen. Geld hat bei den Modellen, die ich von Anfang an haben wollte, keine Rolle gespielt. Dazu gehörten der Presto, der Air Jordan 1 Chicago und der Zoomfly. Diese drei waren dann auch die Teuersten für mich. Den Rest habe ich für faire Preise und/oder im Retail bekommen. Der Günstigste war der Hyperdunk, den ich auch zum Basketball spielen anziehe, der Teuerste bisher war der erste Air Jordan 1.

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„UNC und Chicago sind meine absoluten Favs!“

Der Jordan gehört mit zu deinen Favoriten und man sieht dich auch alle drei Colorways gern und häufig tragen. Wie würdest du die drei Colorways ranken?
Bevor ich den UNC hatte, war es folgendermaßen: Chicago, Weiß, UNC. Jetzt, wo ich den UNC allerdings schon eine Weile bei mir habe, ist er vom dritten, gemeinsam mit dem Chicago zusammen auf den ersten Platz geklettert. Ich finde den UNC super stark, die Farbe auf dem Schuh knallt einfach so gut, das geht praktisch gar nicht mehr besser. Der und der Chicago sind meine absoluten Favs! Den Weißen feiere ich eigentlich nur noch mit den lila Laces. (grinst)

Der Air Jordan 1 Off-White UNC erscheint an diesem Samstag, den 23. Juni.

Willy auf Instagram: instagram.com/willy

photos: Willy / Nike

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