[Update 31.10.] Es ist wahr: der Black Diamond Dunk wird Realität. Nun sind erste Bilder des Schuhs aufgetaucht und mit ihm gleich noch zwei weitere Farben. Und diese versprechen einen neuerlichen Hype rund um Nike SB.

Black Diamond Dunk – „Nicky, do it again!“

Man erinnere sich an 2005. Die Sneaker-Community war im Vergleich zu heute überschaubar. Nur wenige Schuhe konnten einen mit heute vergleichbaren Hype generieren, Camp-Outs waren ein Novum. Erst Jordan Releases ließen dann und wann lange Schlangen vor den Stores entstehen. Doch dann kam Nike SB.

nike sb

Die Brand mit dem Swoosh versuchte bereits Ende der 90er Fuß im Skateboardbereich zu fassen, wurde aber von den Core-Skateboardern verschmäht. Kein Wunder, schließlich probierte da ein Milliarden Dollar Unternehmen Profit aus einer Subkultur mit ganz eigenen Codes und einer ganz eigenen Attitüde zu schlagen. „Skateboarding is not a sport“ – Nike hatte keine Chance.

Doch dann kam Sandy Bodecker (Rest In Peace) und startete einen neuen Versuch. Dabei war es nun nicht die Idee, der Skateboardszene von oben herab etwas aufzuzwingen, sondern die Skateboarder selbst entscheiden zu lassen, wie sich die Brand zu formen habe. Glücklicherweise war Nike kein Unbekannter, nutzte doch bereits die Bones Brigade um Tony Hawk und Lance Mountain den Jordan 1 als ihren Schuh. Aber es war eben ihre Entscheidung gewesen, den stabilen Basketballsneaker an den Fuß zu schnüren. Ein wichtiger Unterschied.

nike sb espn

Nike SB suchte sich also beim zweiten Versuch relevante und in der Szene anerkannte Skateboarder zusammen und ließ sie ihre Interpretation der klassischen Dunk Silhouette entstehen. Das schaffte Vertrauen und Authentizität und mit Zoom Air in der Sohle und gepolsterter Zunge überzeugte der Schuh auch auf dem Board. Die Designs aus der Szene für die Szene taten dann ihr übriges und allmählich waren es nicht mehr nur Skateboarder, die sich für den Schuh interessierten. Nike machte so einiges richtig.

Fast forward. Es ist 2005. Der Pigeon SB Dunk, ein von Jeff Staple kreierter Schuh im Rahmen der Nike SB City Serie, war Anfang Mai erschienen und führte zu einem Camp-Out, welcher in die Geschichte der Sneakerszene eingehen sollte. Nur 202 Paare kamen auf den Markt und erzielen heute Preise, von denen Yeezys oft nur träumen dürften. Nike SB war in aller Munde.

„This might have been the shoe that started it all.“

Nur wenige Monate später war es dann Nicky Diamonds, Chef der Skateboardbrand Diamond Supply, der im Rahmen einer so genannten Team-Serie Hand anlegen durfte. Der Diamond Dunk aka Tiffany wurde kreiert und stand dem Pigeon in Nichts nach. Lange Zeit war der Schuh der Inbegriff von Sneakerkultur und Hypebeasting und erschien 2014 noch mal in einer Hightop-Variante. Und obwohl Nike SB in diesen Jahren von vielen totgesagt wurde, war der Schuh binnen kürzester Zeit ausverkauft.

13 Jahre nach Veröffentlichung – und nachdem bereits Jeff Staple im November letzten Jahres seinen Black Pigeon Dunk veröffentlichen konnte – steht nun auch Nicky Diamond mit einem neuen Schuh in der Warteschlange. Der Black Diamond Dunk wird dabei den Farbweg einmal umdrehen: schwarzes Upper aus Leder mit der signifikanten, tierischen Maserung. Dazu kommt der Swoosh in Silber, ist aber abnehmbar und bringt damit das ikonische Türkis des Diamond Dunks zum Vorschein. Die Heelcap ist außerdem umklappbar und zeigt versteckt das Wort „Diamond“.

Checkt hier die ersten Fotos!

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Seht hier alle Details des Black Diamond Dunk!

Außerdem wird es noch einen weißen und einen gelben Colorway geben. Letzter wird auf 250 Paare limitiert sein, wobei nur 150 davon in den freien Verkauf gelangen werden.

Checkt die Fotos!

Hier die unterschiedlichen Release Dates der Sneaker:
Yellow: 3. & 4. November, exklusiv auf der ComplexCon
White: 9. November, Skateshop Exclusive
Black: 9. November, Nike SNKRS App und Skateshops

photos: Nicky Diamonds / Nike SB / espn

Autor: Amadeus Thüner

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