Artikel aktualisiert am 03.02.2026.
Laufen ist nicht gleich Laufen. Wer dabei oft abseits asphaltierter Wege unterwegs ist, braucht den dafür passenden Trailrunning-Schuh. Doch auch dieses Segment wird immer größer und ist deshalb ziemlich unübersichtlich. Vom Einsteiger-Modell für entspannte Trainingsläufe über den extra gedämpften Tempo-Trailrunner bis hin zum Gebirgs-Laufschuh, der auch mit anspruchsvollen technischen Trails klarkommt, reicht hier die Bandbreite. Und manch einer wurde inzwischen sogar zu einem gehypten Fashion-Liebling in Streetwear-Kreisen. Wir stellen euch die besten Trailrunning-Schuhe vor.
Salomon Speedcross

Beim Salomon Speedcross handelt es sich zweifellos um einen absoluten Trailrunning-Klassiker. Mit jeder Neuauflage erhält der robuste Laufschuh technische Upgrades, die ihn noch besser machen. Der Salomon Speedcross 6 überzeugt mit seiner fortschrittlichen EnergyCell-Dämpfung, dem geringen Gewicht (320 Gramm in der Standardgröße) und seiner multidirektionalen Mud Contagrip-Laufsohle. Diese bietet im Gelände und auf nassem, sogar matschigem Untergrund immer den nötigen Grip. Das von Salomon bekannte QuickLace-System trägt ebenfalls zum optimalen Fit der Schuhe bei, die auf technischen Trails ihre ganzen Stärken ausspielen.
Salomon Ultra Glide 4

Wer auf der Suche nach einem leichten und gleichzeitig robusten Trailrunning-Schuh ist, der bekommt mit dem Salomon Ultra Glide einen echten Allrounder mit bewährten All-Terrain-Qualitäten. Egal ob auf Waldwegen oder felsigem Untergrund, ob bei Nässe oder auf trockenem Boden, Salomons Contagrip-Laufsohle spielt überall ihre technischen Vorzüge aus. Verstärkungen an der Ferse und der Toebox bieten dazu den nötigen Schutz vor Steinen und anderen Hindernissen auf dem Trail. Natürlich besitzt auch der Salomon Ultra Glide eine technisch ausgereifte Dämpfung für ein komfortables und zugleich dynamisches Laufgefühl.
Hoka Mafate 5

Ausdauer und Performance vereint der Hoka Mafate in einem modernen Trailrunner-Design, das kaum Wünsche offenlässt. Vor allem auf langen Distanzen und in technisch anspruchsvollem Gelände spielt der Hoka Mafate 5 seine ganzen Qualitäten so richtig aus. Hierzu gehört neben der reaktiven Superfoam-Dämpfung auch eine zusätzliche, darunter liegende Dämpfungsschicht, die harte Stöße und Schläge souverän abfedert. Auch die Vibram Megagrip-Außensohle mit ihren 5mm tiefen Stollen und der TPU-Cage wirken sich positiv auf Stabilität und Halt während der Runs aus. Im alpinen Gelände werden diese Features zu einem unschätzbaren Vorteil.
Hoka Stinson 7

Nicht immer sind Kompromisse der beste Weg. Der Hoka Stinson beweist jedoch, dass ein „Sowohl-als-auch“ für viele Läufer*innen genau das Richtige sein kann. So spielt der Hoka Stinson sowohl im Gelände als auch auf Asphalt bei Runs in der Stadt seine Vorzüge voll aus. Seine erstklassigen Dämpfungseigenschaften mit einer dynamischen Energierückgabe machen ihn zu einem zuverlässigen Begleiter für Trainingsläufe auf allen Distanzen. Beim Hoka Stinson 7 sorgt die H-Frame-Technologie für noch mehr Stabilität. Das leichte Mesh-Obermaterial garantiert ein angenehmes Fußklima und lässt Feuchtigkeit schnell entweichen. Dieser Trailrunner ist ideal für alle, die eher in ebenem Gelände und bei einem moderaten Tempo laufen.
Nike ACG Ultrafly Trail

Die Nike ACG-Serie ist Outdoor-Fans schon lange bekannt. „All Conditions Gear“ steht für Ausrüstung, die auf jedes Wetter und jede Umgebung vorbereitet ist. So soll es auch beim bald erhältlichen Nike ACG Ultrafly Trail sein. Dabei handelt es sich um den neuen Trail-Superschuh für Profis und ambitionierte Hobby-Läufer. Nike verbindet hier den Speed eines Straßenlaufschuhs mit den Eigenschaften eines robusten Trailrunners. Ausgestattet mit einer geteilten Karbonplatte und einer geschäumten ZoomX-Mittelsohle bietet der ACG Ultrafly Trail das bislang reaktionsfreudigste Laufgefühl unter allen Trail-Modellen. Die Vibram-Außensohle sorgt dazu für den nötigen Grip im Gelände – ein echtes Trail-Monster!
Nike Pegasus Trail 5

Natürlich hat auch Nike im Bereich des Trailrunning einiges zu bieten. Der Nike Pegasus Trail 5 macht dank seines ReactX-Schaumstoffs in der Zwischensohle sowohl bei leichten Trainingsläufen im Gelände als auch auf der Straße verdammt viel Spaß. Das dynamische, reaktionsfreudige Laufgefühl und das geringe Gewicht sind aber nicht die einzigen Vorteile dieses stylischen Universal-Runners. Beim Nike Pegasus Trail 5 sorgt die Außensohle aus abriebfestem „All Terrain Compund“-Gummi in Kombination mit den 3,5mm tiefen Stollen für bestmögliche Traktion. Die integrierte Knöchelgamasche verhindert zudem, dass Schmutz und kleine Steinchen in den Schuh eindringen können. Erhältlich ist der Nike Pegasus Trail auch in einer wasserdichten Gore-Tex-Version.
Adidas Terrex Agravic 3

Die Terrex-Serie richtet sich bei Adidas schon seit vielen Jahren an alle Outdoor-Fans, die gerne abseits asphaltierter Wege unterwegs sind. Gleichzeitig wird sie dank des Gorpcore-Trends inzwischen auch im Lifestyle-Bereich immer beliebter. Der angenehm leichte Adidas Terrex Agravic 3 überzeugt mit seiner Kombination aus Dynamik, Stabilität und Komfort. Für letzteres ist hier die überarbeitete, nun noch etwas weichere Lightstrike-Zwischensohle zuständig. Die Außensohle aus Continental-Gummi und einer Profiltiefe von 4mm bietet den benötigten Halt egal ob auf nassen oder trockenen Wegen.
Saucony Peregrine 16

Der Saucony Peregrine ist ein zuverlässiger Trailrunner, der mit ganz unterschiedlichen Arten von Terrain bestens zurechtkommt und damit seinem Ruf als Allrounder gerecht wird. Egal ob Einsteiger oder erfahrener Runner, egal ob kurze oder längere Distanzen, egal ob alpines Gelände oder Waldweg, dieses Multitalent überzeugt immer mit seinen Qualitäten. Dazu gehören beim Saucony Peregrine 16 die weiche Dämpfung dank der verbesserten PWRRUN+ Zwischensohle, die neue Vibram-Megagrip-Sohle für optimale Traktion und das gleichzeitig leichte wie robuste Mesh-Obermaterial, das deine Füße schützt und Feuchtigkeit entweichen lässt. Wer extra Schutz vor Nässe braucht, bekommt den Saucony Peregrine auch in einer wasserdichten GTX-Version.
Altra Lone Peak 9

Der Altra Lone Peak ist kein normaler oder gewöhnlicher Laufschuh für’s Gelände. Was ihn von den meisten anderen Trailrunnern unterscheidet, ist seine Sprengung von 0 Millimetern. Durch diesen Zero Drop besteht beim Altra Lone Peak kein Höhenunterschied zwischen der Ferse und dem Vorfuß, was ein besonders natürliches Laufgefühl verspricht. Das Design folgt damit der „Natural Running“-Philosophie von Altra, die immer mehr Anhänger findet. Wahrscheinlich wirst auch du schon nach einer kurzen Eingewöhnungszeit die Vorteile eines solchen Trailrunning-Modells nicht mehr missen wollen. Ein weiteres Merkmal der Altra Modelle ist ihre besonders großzügige Toebox, in der sich die Füße optimal entfalten können und nicht eingeengt werden.
Salomon XT-6

Wenn es um die Themen Outdoor und Running geht, dann kommt man an einer Brand nicht vorbei: Salomon. Der erstmals 2013 vorgestellte Salomon XT-6 ist das beliebteste Modell. Und auch wenn dieser inzwischen als Lifestyle-Sneaker entdeckt wurde, so liegen seine Wurzeln doch beim Trailrunning. Im Vergleich zu anderen Trailrunning-Modellen überzeugt der XT-6 vor allem durch sein geringeres Gewicht. Konzipiert für Langstreckenläufe unter härtesten Bedingungen bietet er den perfekten Kompromiss aus Dämpfung und Stabilität. Für letzteres ist das Downhill-Chassis und die besondere Stollengeometrie verantwortlich. Nicht fehlen darf die patentierte Quicklace-Schnürung. In der Gore-Tex-Version garantiert er dir zudem, dass deine Füße trocken bleiben.
ON Cloudultra 2

Mit dem ON Cloudultra 2 PO haben ON nun bereits die zweite Generation ihres erfolgreichen Trailrunners im Sortiment. Dass sich die Schweizer auch auf den Trails und in den Bergen auskennen, dürfte niemanden überraschen. Beim Cloudultra 2 sorgt die Missiongrip-Außensohle für den optimalen Halt auf Feld- und Waldwegen, gleichzeitig kann man in ihm auch bestens Kilometer auf der Straße abreißen. Ausgestattet mit gleich zwei CloudTec-Lagen und des ebenfalls von ON entwickelten Helion-Superfoam wird er dir und deinen Füßen selbst auf längeren Runs ein zuverlässiger Begleiter sein. Dass das atmungsaktive Knit-Obermaterial zu 100% aus recyceltem Polyester besteht, spricht ebenfalls für den Cloudultra 2 PO.
Hoka Speedgoat 5

Ein komplettes Update erhielt der Hoka Speedgoat 5. Im Vergleich zu seinem schon sehr beliebten Vorgänger gab es ein umfassendes Makeover. Dieses beginnt bei der Konstruktion des Obermaterials aus recyceltem Jacquard-Mesh, welches nun mit weniger Overlays auskommt. Positiver Nebeneffekt: Der Speedgoat 5 ist 15 Gramm leichter geworden. Teilweise erklärt sich das auch mit dem neuen Zwischensohlenmaterial, das im Vorfußbereich eine höhere Dichte besitzt. Zusammen mit der von Hoka entwickelten Meta-Rocker-Konstruktion der Zwischensohle verspricht das ein noch dynamischeres Laufgefühl. Trail-Runner werden zudem die Vibram MegaGrip-Außensohle mit ihren 5mm-Stollen zu schätzen wissen.
Brooks Divide

Einen “Sowohl-als-auch”-Runner für Trail-Einsteiger bieten Brooks mit dem Divide. Das Modell ist ein überzeugender Kompromiss und dadurch sowohl für leichte Trail-Läufe als auch für Runs auf Asphalt geeignet. Seine Passform ähnelt einem Straßenlaufschuh. Die DNA-Loft-Dämpfung kommt mit beiden Laufarten klar und in der Gore-Tex-Version bietet der Divide sogar noch einen umfassenden Schutz vor Nässe. In Sachen Traktion sorgt die TrailTack-Rubber-Technologie der Außensohle für den nötigen Grip selbst auf einem nassen Untergrund. Vor allem Neutral-Läufer*innen, die mit etwas weniger Dämpfung auskommen, sollten den Brooks Divide unbedingt einmal ausprobieren.
Asics Fuji Speed 2

Im Line-up von Asics nimmt der Fuji Speed 2 seit diesem Sommer eine Top-Position ein. Es ist ein echter Premium-Trailrunner, bei dem es den Japaner gelungen ist, die DNA ihrer Straßen-Laufschuhe auf den Trail zu übertragen. Daher ist der Asics Fuji Speed 2 (der Name deutet es an) besonders für schnelle Trail-Läufe wie gemacht. In seinem Inneren versteckt sich eine durchgehende Carbon-TPU-Platte, die einen dynamischeren und kraftvolleren Abstoß ermöglicht. Hinzu kommt eine verbesserte Dämpfung auf Basis des FF-Blast+-Schaumstoffs. Dass der Fuji Speed 2 ein Schuh für ambitionierte Läufer*innen ist, zeigt auch, dass Asics den Schuh mit dem norwegischen Trailrunning-Champion Stian Angermund getestet hat.
Asics Trabuco Max

Das Vorurteil, bei Trailrunning-Schuhen müsste man automatisch Abstriche beim Komfort machen, widerlegt Asics mit dem Asics Trabuco Max ziemlich eindrucksvoll. Denn hier sorgt die mächtige Zwischensohle mit FF-Blast+-Schaumstoff genau dafür, dass jeder Lauf im Gelände verdammt viel Spaß macht. Abstriche bei der Stabilität muss man hier nicht befürchten. Dabei kommt der Trailrunner mit ganz unterschiedlichen Bodenbelägen zu Recht – vom Feldweg über Waldboden bis zu Trails im Gebirge. Sogar auf Asphalt kannst du ihn tragen. Das Laufgefühl im Asics Trabuco Max ist trotz der starken Dämpfung noch immer sehr dynamisch und federnd.
Merrell Moab Speed

Der Moab ist einer der meistverkauften Hiking-Modelle überhaupt. Mit dem Moab Speed präsentiert Merrell jetzt die schnelle Variante, die sowohl für’s Wandern als auch für’s Trailrunning getragen werden kann. Merrell selbst spricht von einem „Hybridschuh“, was das Laufgefühl im Moab Speed sehr gut umschreibt. Die Zwischensohle mit FloatPro-Schaum unterstützt beim Laufen und die Vibram-Gummiaußensohle bietet den auf Trails gewünschten Halt. Wer schon einmal einen Moab-Schuh hatte, wird auch die Passform zu schätzen wissen. Der Schuh liegt eng an der Ferse an und bietet gleichzeitig rund um die Zehen genug Platz.
Credits: asphaltgold, 43einhalb, Tahoe Mountain Sports, Shop4Runners, Merrell, Asics,The SportsEdit, Ian Krammer/CleverHiker, Run Oregon, Hoka, Top4Running, Adidas, Saucony, Altra






