Sneaker-Reseller

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Sneaker-Reseller (auf Deutsch: Sneaker-Wiederverkäufer) sind klassische Zwischenhändler, die meist limitierte Sneaker kaufen und diese dann möglichst gewinnbringend weiterverkaufen (resellen).

Was macht ein Sneaker Reseller?

Sie kaufen die Sneaker selbst von den Stores oder anderen Händler aber auch von privaten Verkäufern. Fündig werden sie nicht nur im Internet und in den diversen Stores sondern auch auf Sneaker-Messen. Bei limitierten Releases, die besonders viel Profit versprechen, nutzen sie oft auch spezielle Programme (Sneaker-Bots) oder ihre Kontakte zu den Sneaker-Stores, um an die begehrten Schuhe zu kommen. 2021 gab es einen Resell-Skandal rund um Nikes ehemalige Vizepräsidentin Nord Amerikas. Ihr Sohn (19) hatte mit ihrer Nike-Kreditkarte mehrere Sneaker mit Mitarbeiterrabatt gekauft. Außerdem hatte er Zugang zu sehr großen Stückzahlen sehr limitierter Releases. Die Vermutungen liegen nahe, dass das mit seiner Mutter zu tun haben könnte.

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Nach dem erfolgreichen „Cop“ landen die meisten Sneaker mit einem vielfachen Preis auf Sneaker Börsen/Marktplätzen wie StockX, Goat oder Pluggi. Wer regelmäßig Reselling betreibt, sollte sich darüber bewusst sein, dass er einem steuerpflichtigen Gewerbe nachgeht. Auf mögliche Gewinne wären demnach Steuern zu zahlen und die Tätigkeit beim Finanzamt anzumelden.

Neben viel Kritik gibt es aber auch durchaus einige in der Sneaker-Community, die dem Reselling etwas Positives abgewinnen können. Sie argumentieren, dass Reseller limitierte Sneaker einem größeren Markt und damit mehr potentiellen Käufern zugänglich machen, denen ansonsten die Zeit oder das Wissen auf diesem Gebiet fehlt. Außerdem könnten Reseller dazu beitragen, dass der Wert einer Sneaker-Sammlung steigt. Am Ende bilden die Preise aber immer nur das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ab.

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